Google Tag Manager einrichten¶
Über den Google Tag Manager (GTM) bindest du DataFirst Track in praktisch jeden Shop ein – auch wenn es für dein System kein eigenes Plugin gibt (z. B. WooCommerce, Magento oder eine Eigenentwicklung).
Für wen ist das gedacht?
Diese Anleitung setzt etwas Erfahrung mit dem Google Tag Manager voraus. Nutzt du JTL, Shopware oder Shopify, ist das jeweilige native Plugin einfacher. Die Oberfläche des GTM-Templates ist auf Englisch – die Feldbezeichnungen unten sind daher englisch.
Voraussetzungen
- ein eingerichteter GTM-Container in deinem Shop
- deine API URL und dein API-Schlüssel – so findest du beide
- ein dataLayer in deinem Shop, der E-Commerce-Ereignisse (Produktansicht, Warenkorb, Kauf …) bereitstellt
Schritt 1 – Template importieren¶
- Öffne deinen GTM-Container.
- Gehe zu Vorlagen › Tag-Vorlagen › Galerie durchsuchen.
- Suche nach DataFirst Track und klicke auf Zum Arbeitsbereich hinzufügen.
- Lade die Datei
template.tplaus deinem DataFirst Track-Backend herunter. - Gehe zu Vorlagen › Tag-Vorlagen › Neu › Importieren.
- Wähle die Datei aus und speichere.
Schritt 2 – Tags anlegen¶
In der Praxis brauchst du meist drei Arten von Tags – jeweils erstellt aus der DataFirst Track-Vorlage. Bei jedem Tag trägst du oben deine API URL und deinen API Key ein und wählst darunter den passenden Trigger Type.
1. Tracking auf allen Seiten¶
- Trigger Type:
All Pages Track - Auslöser (Trigger): All Pages
Dieser Tag erkennt Besucher und Werbe-Klicks auf jeder Seite.
2. E-Commerce-Ereignisse¶
- Trigger Type:
E-Commerce Event - Event Type: z. B. Product View, Add to Cart, View Cart, Begin Checkout, Search
- Auslöser: dein passendes dataLayer-Event (z. B.
view_item,add_to_cart)
Über die Felder Product Data, Cart Data usw. reichst du die Daten aus deinem dataLayer weiter.
3. Conversion (Kauf)¶
- Trigger Type:
Conversion - Auslöser: dein Kauf-/Bestellbestätigungs-Event (
purchase)
Pflichtfelder:
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Order ID | Eindeutige Bestellnummer, z. B. {{Order ID}}. |
| Order Amount (Net) | Netto-Bestellwert (ohne Steuer). |
| Currency | Währung, z. B. EUR. |
Optional kannst du weitere Felder übergeben (Steuer, Versand, Rabatt, Gutscheincode, Artikelliste, Kundendaten). Die Option Load Network Tracking Pixels feuert nach dem Kauf automatisch die Pixel des zugeordneten Affiliate-Netzwerks („Trackingweiche").
Datenschutz bei Kundendaten
Übergib niemals Klartext-Daten deiner Kundschaft. Persönliche Angaben (E-Mail, Telefon, Name) müssen bereits als SHA-256-Hash vorliegen, bevor sie an das Tag gehen.
Schritt 3 – Consent einstellen¶
Im Abschnitt Advanced Settings legst du fest, wie mit der Cookie-Zustimmung umgegangen wird:
- GTM Consent Mode (Default) – nutzt den eingebauten Consent Mode v2 (benötigt
analytics_storageundad_storage). - Custom Consent Variable – prüft eine eigene GTM-Variable; ist deren Wert
false, wird nichts getrackt.
Schritt 4 – Testen & veröffentlichen¶
- Klicke im GTM auf Vorschau und durchlaufe deinen Shop (Seite ansehen, Produkt in den Warenkorb, Testkauf).
- Prüfe, ob die Tags auslösen.
- Klicke auf Senden, um deinen Container zu veröffentlichen.
Danach kannst du im Einrichtungsassistenten unter „Tracking testen" gegenprüfen, ob die Klicks ankommen.